18.10.2026 Lüneburger Landwehr - Rundwanderung

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Bei dieser Tour war anfänglich irgendwie „der Wurm drin“.

Nach pünktlichem Start in Buchholz wurde uns in Harburg wegen einer behördlichen Maßnahme reichlich Geduld abverlangt.

Ein Gutes hatte das Ganze dann aber doch: Während unserer Wartezeit und der anschließenden Zugfahrt hatte es noch reichlich geregnet.

In Lüneburg konnten wir dann zu einer, wenn auch nicht trockenen Fußes, so doch von oben trockenen Wanderung aufbrechen.


Die heutige Tour führte uns nach Osten in Richtung Wendisch-Evern aus der Stadt heraus. Entlang des Schiergrabens zum Schierbrunnenteich hin konnten wir sehen, wie viel Regen in den letzten Tagen gefallen war. Nicht nur an einer Stelle trat das Wasser über die Ufer.

Baustellenbedingt nahmen wir den Rad- und Fußweg entlang einer Kreisstraße, um den Elbe-Seitenkanal auf dem Weg zu einer spannende Reise über die „Lüneburger Landwehr“ zu queren. Hier folgten wir den mehrere Meter hohen Landwehrgräben, mit denen die Stadt Lüneburg schon im 15. Jahrhundert ihre Handelsrechte durchgesetzt hatte.


Unsere Mittagspause machten wir – wie sollte es auch anders sein – mitten auf dem hohen Wall zwischen zwei Gräben. Es ist schon staunenswert, wie gut sich diese alten Strukturen über die Jahrhunderte in der Landschaft erhalten haben.

Ein kurzes Telefonat und schon wussten wir, dass wir auch mit einer Stunde Verspätung im „Café KLÜ“ auf dem Gelände des Kloster Lüne noch gern gesehene Gäste sein würden.



Kurz darauf brachen wir auf zurück in Richtung Lüneburg – dieses Mal unter dem Kanal hindurch. Noch ein bisschen Zickzack durch den Wald und wir erreichten das ehemalige Benediktinerinnenkloster und heutige evangelische Damenstift.

Trotz der morgendlichen Verspätung blieb uns nach Kaffee und Kuchen in historischer Atmosphäre noch genügend Zeit, um in Ruhe das Klostergelände zu erkunden und fotografisch festzuhalten. Anschließend ging es pünktlich zurück nach Buchholz.

 

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