25.07.2026 Durch das Teufelsmoor nach Worpswede
12 Wanderfreunde machen sich an einem herrlichen Sommertag auf den Weg nach Osterholz-Scharmbeck, am Rande des Teufelsmoors.
Der ÖPNV spielt mit und so können wir uns pünktlich, nach einem kurzen Abstecher am Vogelmuseum, auf den Weg durch das Teufelsmoor machen.
In der von Gräben durchzogenen Landschaft können wir in der Ferne den Moorexpress sehen; einen historischen Schienenbus, der im Sommer Bremen mit Stade verbindet.
Am Aussichtsturm machen wir unsere erste Trinkpause und genießen die luftige Höhe und können in der Ferne bereits unser Ziel, der Weyerberg von Worpswede, erkennen.
Bald erreichen wir die Hamme und folgen ihr bis nach Neu-Helgoland. Am Sandstrand des Campingplatzes machen wir unsere Mittagspause und schauen dem Treiben am Strand und auf der Hamme zu. Bald kommen auch Torfkähne mit Touristen vorbei, die im nahen Hafen ihre Heimat haben.
Nun erreichen wir Worpswede und werfen einen Blick auf die Windmühle, bevor wir den Weg zum Niedersachsenstein in Angriff nehmen. Dort oben können wir über das Moor zurück zu unserem Ausgangspunkt schauen. Der Niedersachsenstein selbst wird aktuell restauriert und so bleibt uns nur der Blick auf ein Foto, um die Dimension des Ehrenmals für Gefallene des 1. Weltkrieges zu betrachten.
Nun folgt der letzte Aufstieg zum mit 54m höchsten Punkt des Weyerbergs. Abwärts passieren wir die Käseglocke und erreichen den berühmten Barkenhof, die Keimzelle des Künstlerdorfes.
Am Roseliusstein vorbei geht es in den Ort. Über die mit Galerien und Geschäften gesäumte Bergstrasse gehen wir zur Zionskirche. Dort hören wir einer Stadtführerin zu, die Interessantes über die Kirche erzählt. Bemerkenswert ist, das Paula Becker (spätere Modersohn-Becker) in dieser Kirche eine Strafe „abgearbeitet“ hat. Die von ihr gemalten Blumenmotive sind heute noch gut zu erkennen.
Im von Heinrich Vogeler im Jugendstil gestalteten Bahnhof stärken wir uns mit Kaffee und Kuchen, bevor uns dann der Bus, nach insgesamt 21 Wanderkilometern, zurück zum Bremer Hauptbahnhof bringt. Unser Metronom fährt auch wie er soll und so sind wir nach einem erlebnisreichen Tag sogar etwas früher als geplant wieder in Buchholz.















