29.01.2029 Christa Steinfatt - 
Abschiedswanderung ins Blaue

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Trotz Schnee und Eis – auf ihre Abschiedswanderung als Wanderführerin wollte Christa Steinfatt auf keinen Fall verzichten. Und so folgten auch dieses Mal wieder viele Wanderfreundinnen und Wanderfreunde ihrem Ruf zum „Landvolkhaus Buchholz“ am Langen Sal. Wie immer wurden Fahrgemeinschaften gebildet und los ging es zum Startpunkt in Steinbeck. Hier warteten schon alle diejenigen, die mit dem Bus gekommen waren.

Besonders am Anfang gestaltete sich die Strecke teilweise als herausfordernde Rutschpartie, war doch die ursprüngliche Schneedecke mittlerweile von vielen Fahrzeugen nicht nur fest, sondern durch den Wechsel von Frost und Tauwetter mittlerweile auch richtig glatt gefahren worden. Dank Spikes, Wanderstöcken, schmalen Schneestreifen am Wegesrand und vor allem gegenseitiger Hilfe haben alle die Strecke unversehrt bewältigen können. Schließlich, auf den Waldwegen zu „unserer“ Schutzhütte, wurde auch das Laufen besser.

Und dann – welch eine Freude! In der Schutzhütte wartete neben weiteren Wanderfreunden auch Gudrun Bahr mit heißen Getränken und selbstgebackenem Kuchen. Es waren Selbstbedienung und freie Platzwahl angesagt. Nach einer ersten Stärkung ging es zum „offiziellen“ Teil des Tages über. 
Angela Kaufhold dankte Christa mit einer sehr schönen Abschiedsrede im Namen all derer, die sich immer wieder gern ins „Blaue“ von ihr haben entführen lassen, für all die vielfältigen Wanderungen der vergangenen Jahre. Als weiteres „Dankeschön“ bekam Christa zwei Gutscheine – einen für das „La Luna“ und einen für die von ihr so sehr geliebte Empore. Das absolute Highlight war eine Auswahl ihrer Wanderungen in Form eines kleinen Fotobuchs. 
Insgesamt 1003 Wanderangebote hat Christa während ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Wanderführerin für unseren Verein durchgeführt, wie sie uns nicht ganz ohne Stolz verriet. Auch bei dieser, ihrer letzten Wanderung als Wanderführerin, blieb sie ihrer Tradition treu: Noch einmal ein Gedicht aufsagen – das ließ sie sich nicht nehmen. Und so lauschten alle der plattdeutschen Originalparodie „De Loreley“, bevor Christa den „Staffelstab“ an ihren Nachfolger Bernhard Maas übergab und die Runde sich auflöste.

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